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BRAIN Biotech und Syngenta wollen gemeinsam biologische Lösungen für die Landwirtschaft entwickeln. Dafür stellt die Zwingenberger Biotech-Gruppe Syngenta ihre Stammbibliothek und Expertise in der mikrobiellen Entwicklung zur Verfügung. Die Kooperation zielt auf biologische Pflanzenwirkstoffe, die entweder zum Schutz der Pflanze oder zur Anregung und Stärkung des Wachstums geeignet sind. Dahinter steht ein Wachstumsmarkt, in dem die Entwicklung vom Laborprodukt bis zur zuverlässigen Anwendung auf dem Feld allerdings einige Hürden überwinden muss.

Mit dem neuen BioHub in Ludwigshafen setzt die BASF stärker auf industrielle Biotechnologie: Mikroorganismen produzieren dort künftig biologische Pflanzenschutzmittel und Wirkstoffvorstufen auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Nun wurde die Anlage eröffnet. In China allerdings hat BASF einen ganzen Zwilling seines Stammwerkes errichtet und stößt damit in ganz andere Dimensionen vor.

Forscher des Julius-Kühn-Instituts in Quedlinburg nutzen einen neuen biologischen Ansatz, um Pflanzenschädlinge zu bekämpfen: Mit Hilfe der RNA-Interferenz gehen sie gegen Schädlinge auf Zuckerrüben vor, ohne anderen Organismen zu schaden.

©Targenomix GmbH

Bayer übernimmt das deutsche Biotechnologie-Start-up Targenomix. Das Unternehmen ist eine Ausgründung des Max-Planck-Instituts für molekulare Pflanzenphysiologie (MPI MPP) und nutzt neuartige Verfahren und Werkzeuge der Systembiologie und der Bioinformatik. Das Ziel der Forschung sind neue Wirkmechanismen für Pflanzenschutzlösungen.

Foto: Bayer AG

Die Bayer AG plant in den kommenden Jahren Milliardeninvestitionen in Deutschland. Wie das Unternehmen Anfang März verlauten ließ, sollen an den Pharmaproduktionsstandorten mehr als 1,4 Mrd. Euro, im Pflanzenschutzbereich fast 400 Mio. Euro und weitere rund 300 Mio. Euro an verschiedenen Standorten in die Infrastruktur investiert werden.